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Texas Holdem Poker

Das Texas Holdem Poker Spiel

In diesem Artikel widmen wir uns dem beliebtesten Poker Spiel überhaupt: Texas Hold´em Poker No Limit. Wir möchten euch helfen das Spiel zu verstehen und sind guter Dinge, dass ihr nach dem Lesen des Berichtes bereit seid selber Texas Holdem Poker zu spielen.
Dealer Button

Egal, ob ihr nun am PC sitzt und euch mit dem Online Poker vertraut machen möchtet, oder an einem richtigen Tisch. Die Spielregeln sind grundlegend immer die Gleichen. Alles beginnt beim Dealer Button. Dieser wird vom Dealer selbst ausgespielt und einem der Spieler zugeteilt. Der Dealerbutton bezeichnet die Position des Dealers und ist die Beste am ganzen Tisch. Die beiden Spieler links neben dem Dealer Button müssen die Blinds setzen. Um eine Gleichberechtigung am Tisch zu erhalten wechselt der Dealerbutton nach jeder Runde die Position und wird im Uhrzeigersinn an den nächsten Spieler weitergereicht.

Die Blinds
Wie bereits geschrieben müssen immer die ersten beiden Spieler neben dem Dealer Button die Blinds setzen, der erste Spieler bringt den Big Blind und der zweite Spieler den Small Blind. Die Blinds werden bei jeder Runde als Zwangseinsatz gesehen und müssen erbracht werden. Kein Spieler, der sich am Tisch befindet kann sich dagegen aussprechen. Ist ein Spieler im Blind und nicht am Tisch, so muss auch dieser zahlen. Abwesenheit verhindert im Turnier nämlich nicht diesen Zwangseinsatz. Beim Cash Game hingegen kann der Spieler aussetzen und muss somit den Blind nicht bezahlen. Es wird allerdings nicht gerne gesehen, wenn Spieler vom Tisch gehen, wenn sie sich im Big Blind befinden. Sind die Blinds bezahlt, so teilt der Dealer die Hole Cards aus. Die Höhe der Blinds richtet sich immer nach dem Limit am Tisch. Hier unterscheidet man zwischen Cash Game und Turnieren. Beim Cash Game bleiben die Blinds immer gleich hoch. Das heißt, spielt ein Spieler Cash Game bei einem Limit von $1/$2 so muss er immer diesen Wert setzen, wenn er im Big Blind bzw. im Small Blind ist. Bei Turnieren ist dies etwas anders. Der Blind erhöht sich nach Ablauf einer bestimmten Zeit. Diese kann 5 Minuten, 10 Minuten aber auch 90 Minuten betragen. Dies liegt an der Turnierstruktur.

Die Pocket Cards

Sind die Blinds gesetzt, so werden die Hole Cards ausgeteilt. Jeder Spieler, der sich aktiv am Spiel beteiligt erhält bei Texas Hold´em zwei Hole Cards. Diese müssen vor den Gegnern und auch vor dem Dealer geschützt werden.
Die erste Setzrunde

Die erste Setzrunde startet links neben dem Big Blind. Nun können Sie ihr Spiel beginnen. Hierfür stehen ihnen drei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. In aller erster Linie müssen Sie sich mit dem Fold vertraut machen. Fold bedeutet, dass die Karten zurück zum Dealer gehen und Sie diese Hand nicht spielen. Die meisten Hände werden im sog. Muck (Stapel der gefoldeten Karten) landen. Entscheiden Sie sich für die Karten und möchten dabei bleiben haben sie zwei weitere Möglichkeiten. Zum einen den Call und zum anderen die Raise. Mit einem Call bezahlen Sie die Höhe des Blinds. Möchten Sie jedoch mehr setzen, dann bringen Sie eine Raise. Bei einem Limit von $5/$10 beträgt der Standardeinsatz, also ein Call $10, ein Raise mindestens $20. Waren alle Spieler an der Reihe und haben eine Aktion gemacht, so kann der Flop vom Dealer aufgedeckt werden.

Der Flop
Nach der ersten Runde legt der Dealer die ersten drei Karten in die Mitte des Tisches. Diese drei Karten nennt man Community Cards oder auch den Flop. Die Community Cards haben ihren Namen aufgrund der Tatsache, dass die Karten für alle Spieler gültig sind.

2. Setzrunde

In der zweiten Setzrunde beginnt der erste Spieler nach dem Button, der sich noch in der Hand befindet. Die Limits und natürlich auch die Höhe der Einsätze sind die selben wie auch in der ersten Runde.

Der Turn

Ist die zweite Runde beendet gibt der Dealer die vierte Karte aus. Diese Karte wird auch der Turn genannt und ist ebenfalls für alle Spieler gültig. Wie in jeder Runde beginnt auch in der vierten Runde der erste Spieler nach dem Button, der jetzt noch aktiv mit dabei ist.

3. Setzrunde

Im Grunde genommen ist auch die dritte Runde identisch mit den vorherigen Runden.

Der River

Der River ist die letzte Gemeinschaftskarte für alle noch verbleibenden Spieler. Dies erhöht die Anzahl der Community Cards auf 5. Eine letzte Setzrunde erfolgt, beginnend mit dem ersten noch aktiven Spieler nach dem Dealerbutton.

4. Setzrunde

Die letzte Setzrunde wird genauso wie die die anderen Setzrunden vollzogen.

Showdown

Nachdem die Bietrunden abgeschlossen sind, erfolgt der Showdown. Hier gibt es einiges zu beachten. Nicht jeder Spieler ist gleich dazu verpflichtet seine Karten zu zeigen. Der, der die letzte Handlung gemacht hat muss seine Karten als Erster umdrehen. Wurde als in der vierten Setzrunde ein Bet gemacht und die anderen Spieler haben diesen Einsatz zur bezahlt, so muss der Spieler, der den Bet gesetzt hat seine Karten als Erster umdrehen. Alle anderen Spieler können dann selbst entscheiden, ob sie die Karten zeigen möchten oder nicht. Die Grundregel besagt aber: „Wer gewinnen will, muss zeigen“. Möchte man nun den Pot haben, so muss man seine Karten auch zeigen. Ein weiterer Grundsatz besteht darin, dass auch der Gegner verlangen kann, dass die Karten umgedreht werden. Sind Sie also bis zum Schluss in der Hand, stellen dann fest, dass sie gegen den anderen verloren haben und möchten die Karten nicht zeigen dann müssen sie das in erster Linie auch nicht tun. Verlangt jedoch ein aktiver Spieler, dass sie ihre Karten zeigen, dann sind sie dazu verpflichtet diese auch umzudrehen. Dies gilt grundsätzlich bei den Turnieren. Im Cash Game ist dies etwas anders. Um einen Pot zu gewinnen müssen auch beide Karten aufgedeckt werden. Niemand kann nur mit einer umgedrehten Karte gewinnen. Sind alle Karten offen, die offen sein sollten, dann wird der Sieger ermittelt. Aus den sieben Karten, bestehend aus zwei eigenen Karten und den fünf Gemeinschaftskarten werden die besten fünf ermittelt. Haben zwei oder mehrere Spieler eine gleichstarke Hand, so wird der Gewinn gerecht geteilt. Auf der Hand Ranking Seite können Sie die verschiedenen Blätter sehen.

Auf ein Neues

Nachdem eine Hand gespielt wurde und der Pot beim Sieger ist, wird der Dealer Button eine Position weiter nach links im Uhrzeigersinn verschoben und die nächste Hand kann beginnen.

Grundlagen des Bietens

Der erste Spieler, der nach den Blinds an der Reihe ist kann das Bieten in dieser Hand eröffnen. Er entscheidet als Erste, was er nun tun möchte. Diese Position wird auch „Unter the Gun“ (UTG) genannt. Sie ist die am schwersten zu spielende Position am Tisch und auch die unbeliebteste. Geboten wird immer im Uhrzeigersinn. Ist der Spieler auf der ersten Position fertig mit setzen, so kommt der nächste. Es gibt immer eine feste Reihenfolge. Setzt ein Spieler außerhalb dieser Reihe, so wird er vom Dealer ermahnt, da dies nicht gestattet ist. Sie sollten deshalb immer warten, bis Sie an der Reihe sind.

Fold (passen)

Sollte Ihnen die Starthand nicht zusagen, so können Sie diese folden. In dem Falle, dass Sie bereits einen Blind gesetzt haben oder bereits mitgegangen sind, verlieren Sie den bereits gesetzten Betrag. Darüber hinaus werden Sie aber nicht mehr verlieren, denn bis zum Beginn der nächsten Hand sind Sie aus dem Spiel.

Check und Call (mitgehen)

Sie bleiben im Spiel, wenn Sie entweder checken oder callen (mitgehen). Wurde vor Ihnen nicht gesetzt, dann können Sie checken, ohne Geld in Pot einzuzahlen. Checken bedeutet im Klartext, dass ein Spieler das Satzrecht an den nächsten Spieler abgibt, ohne selber einen Einsatz getätigt zu haben. Wenn allerdings vor Ihnen schon gesetzt wurde, dann können Sie mit dem vorherigen Spieler mitgehen, indem Sie den gleichen Geldbetrag in den Pot einzahlen. Callen bedeutet immer, dass man den höchsten Betrag, der bereits in dieser Runde gesetzt wurde bezahlt. Checken ist nur möglich, wenn man beispielsweise im BigBlind sitzt und in der ersten Setzrunde nicht erhöht wurde. So sind die anderen Einsätze genauso hoch wie der BigBlind. So kann dieser Spieler checken, da er nichts mehr bezahlen muss um genauso viel in den Pot einzubringen wie alle anderen Spieler. Bei allen weiteren Setzrunden ist kein Blind vorhanden. Hier kann auch der erste aktive Spieler checken und in der Hand bleiben.

Setzen und erhöhen (Bet/Raise/Re-raise)

Jedem Spieler steht es frei, den Betrag, der vor ihm gesetzt wurde zu bezahlen oder gar zu erhöhen. Spielen Sie etwas länger, werden Sie schnell feststellen, dass man durch eine Raise oder Re-Raise mehr Informationen vom Gegner bekommt, als bei einem Call. Anfangs ist man natürlich als Neuling etwas mit der Situation überfordert. Haben Sie dennoch das Gefühl, eine Raise zu tätigen, so müssen bestimmte Grundsätze beachtet werden. Nehmen wir an, der Blind beträgt $5/$10. Die Raise muss mindestens $20 hoch sein. Des Weiteren nehmen wir an, dass ein weiterer Spieler eine Re-Raise auf ihre Raise tätigt. Diese muss mindestens die Differenz zwischen dem BigBlind und der von ihnen gesetzten Raise betragen. Die Annahme, dass eine Raise immer doppelt so hoch sein muss wie der vorher gesetzte Betrag ist falsch. Dies ist lediglich beim Sprung vom BigBlind zur ersten Raise der Fall. Das ist aber eher Zufall, da sich die Höhe eben aus der Differenz ergibt und der Small Blind wird nicht mitgezählt. So muss man hier die Differenz von 0-10 nehmen und diese ist nun mal $10. So ergeben sich die $20. Bei einer weiteren Erhöhung müssen mindestens $30 gesetzt werden. Bei einem No Limit Spiel kann dies so oft gemacht werden, bis alle Spieler ausgestiegen oder alle Spieler All in sind. Bei manchen Turnieren gibt es aber eine sog. Cap. Das heißt, dass nach drei Erhöhung keine weitere Erhöhung mehr möglich ist. Möchte man jedoch nur einen Bet machen, so ist der mindestens in der Höhe des Big Blinds zu tätigen. Ist dieser $10 so können $10, $11, $12 oder auch gleich $100 gesetzt werden. Dies liegt ganz an Ihnen.

All-In

Jedem Spieler steht auch die Option „All in“ zur Verfügung. Oftmals wird es als Druckmittel gegen andere Spieler eingesetzt. Meistens jedoch ist es eine Zwangsaktion, da der Spieler keine Chips mehr besitzt. All in bedeutet, dass ein Spieler alle Chips, die er noch besitzt in die Mitte schiebt. Er setzt sozusagen alles auf eine Karte. Tut er das, kann er nur noch abwarten. Ist ein Spieler erstmal All in, kann er keine Aktionen mehr ausführen. Für ihn besteht nur noch passive Teilnahme an der Hand. Alle anderen Spieler setzten das Spiel ganz normal fort. Sind alle Karten aufgedeckt und die letzte Setzrunde vollzogen oder nur noch ein Spieler in der Hand, so kann der „All in Spieler“ seine Karten umdrehen und es wird beurteilt, ob dieser gewonnen oder verloren hat. Ein All in Spieler kann aber niemals mehr gewinnen als er gesetzt hat. Gehen Sie also mit $500 All in und es spielen noch zwei weitere Spieler mit, so können Sie von jedem dieser beiden Spieler nur die $500 gewinnen und nicht mehr. Auch wenn diese mehr setzen. Natürlich stehen ihnen auch die Blinds bis zu dieser Höhe zu, falls Sie den Pot gewinnen. Um die Pots für Sie und die anderen Spieler auseinander halten zu können bildet der Dealer verschiedene Pots. Sie können somit nur den Mainpot gewinnen. Die anderen Spieler haben auch noch Anspruch auf den Sidepot.Hilfe finden Sie auch in unserem Poker Forum.