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Stu „The Kid“ Ungar

Stu Ungar gehört wohl gleichzeitig zu den begabtesten und gescheitertsten Gestalten der Glücksspiel Community. Er konnte seine Gegner in Grund und Boden spielen und war ein unglaublich begabter Pokerspieler, jedoch gleichzeitig war er immer auch in der Lage aufgrund seiner selbstzerstörerischen Art den einen Schritt zu weit zu gehen und alles zu verlieren. Sein Leben verlor er am 22. November 1998 im Alter von nur 45 Jahren an einem Herzinfarkt.

Gin Rummy in der Jugend

Bevor Ungar mit Poker in Berührung kam war er der beste Gin Rummy Spieler der Welt. Bereits im Alter von zehn Jahren gewann er in New York wo er herkommt sein erstes Turnier und mit 14 Jahren gehörte er zu den besten Spielern überhaupt. In dieser Zeit starb sein Vater, ein Buchmacher, und Stu entschied die Schule zu schmeißen und vom Kartenspielen zu leben.

Damit sicherte er seiner Familie zwar ein gutes Einkommen, jedoch er hatte nicht viel. Denn nachdem er seine Gewinne zum Teil seiner Mutter und Schwester gegeben hat, verspielte den Rest meist auf der Rennbahn. So musste er dann auch aufgrund seiner Schulden New York verlassen und nach Miami bzw. Las Vegas ziehen.

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Dort spielte Stu Ungar die höchsten Partien Gin Rummy und ging keiner Herausforderung aus dem Weg. Jedoch gab es sehr schnell keine Herausforderung mehr für ihn. Denn die meisten Casinos verboten ihm bei den Turnieren mitzuspielen und seine Gegner weigerten sich gegen ihn anzutreten. Er war einfach zu gut und musste sich so ein neues Betätigungsfeld suchen.

Stu Ungar und Poker

So begann er mit Texas Holdem und wurde zum Poker Profi. Damals wurde dies noch ganz anders gespielt, jedoch durch seinen aggressiven Spielstil – der fast mit dem heutigen vergleichbar ist – und seiner Grunderfahrung in Kartenspielen entwickelte sich Ungar auch hier schnell zu einem der wenn nicht dem besten Spieler überhaupt. Angeblich lernte er erst die Regeln von Texas Holdem während er den Main Event im Jahre 1980 spielte, den er dann anschließend auch gewann.

Ungar gewann gleich im Jahr drauf einen weiteren Main Event und 1997 bei seinem Comeback konnte er sein drittes WSOP Main Event gewinnen. Es wären noch mehr Siege drin gewesen, jedoch ist es nicht selten vorgekommen das Ungar als großer Chipleader an den Finaltisch ging und dann dort aufgrund eines Drogenabsturzes am Abend davor nicht antrat.

Auch wenn Ungar Millionen mit Poker und anderen Kartenspielen gewonnen hat, hatte er nie Geld. Denn so schnell wie das Geld bei ihm ankam so schnell ging es auch für Drogen und Sportwetten bzw. Pferderennen wieder raus.