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PokerStars und die USA

Es ist eine lange Geschichte. Der Einstieg für PokerStars in den amerikanischen Casino Markt gestaltet sich weitaus schwerer als erwartet. Dabei wollte es sich der online Poker Anbieter doch am einfachsten machen. Anstatt eine umständliche Kooperation mit einem Partner einzugehen hatte man sich entschieden, einfach ein Casino in Atlantic City aufzukaufen und so auch gleich eine Casino Lizenz mit zu bekommen.

Da sich dies doch recht gut anhört und auch preislich alles gestimmt hat, entschied man sich auch das Angebot der Ceasars Gruppe abzulehnen das Rio Casino in Las Vegas und die World Series of Poker zu übernehmen. Doch damit machte man sich einen großen Gegner, denn von da an setzte Ceasars und eine von ihnen mehr oder weniger stark gesponserte Lobby Gruppe den Einstieg von PokerStars in den amerikanischen Markt zu verhindern.

PokerStars und das Atlantic Club Casino

Ob das Scheitern der Übernahme nun damit zu tun hat ist nicht wirklich bekannt. Jedoch scheint die Übernahme vorerst gescheitert zu sein. Vermutete Gründe gab es bisher viele, von einer nicht sicheren Casino Lizenz bis hin zu höheren Geldforderungen. Jetzt hat sich endlich auch PokerStars selbst dazu geäußert, und es scheint so, dass der Verkauf vor allem an den Forderungen der Colony Capital LLC gescheitert sind.

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Denn Aufgrund der unsicheren Lizenz Situation, und da dies alles noch mehrere Wochen dauern kann, hatte man zwischen PokerStars und Colony Capital einen Vorvertrag gemacht. In dieser Absichtserklärung wurde alles vereinbart zum Kauf des Casinos. Doch nun hat Colony Capital diesen Vertrag einseitig gekündigt.

Grund für die Kündigung, nach Aussagen des online Poker Anbieters, ist die veränderte Rechtslage in New Jersey. Die Absichtserklärung bzw. der Vorvertrag wurde nämlich zu einem Zeitpunkt geschlossen, an dem noch nicht sicher war, dass es demnächst online Casino Lizenzen in dem Bundesstaat geben wird. Nun ist das Gesetz durch und Colony Capital wittert auf einmal das Große Geld. Daher haben sie die Verhandlungen vorerst beendet.

PokerStars gibt nicht auf

PokerStars wird sich nun fragen müssen, ob sie nicht rechtlich gegen diese Kündigung vorgehen. Auf jeden Fall scheinen sie diese Option zu überlegen. Allerdings wäre es auch möglich einfach ein höheres Gebot für das Atlantic Club Casino zu machen. Allerdings müsste es wahrscheinlich nicht so hoch sein, denn erstens hat das Casino so starke finanzielle Probleme, dass es nicht lange alleine so weiter machen kann.

Und zweitens gibt es aktuell in Atlantic City genug Casinos mit finanziellen Problemen. PokerStars dürfte daher wohl keine Probleme haben ein neues Casino zur Übernahme oder als Partner zu finden.