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Causa Geshkenbein eskaliert

Zum Start des Main Events hat der deutsche Poker Profi Vladimir Geshkenbein verkündet das er Pleite ist. Wäre ja nicht so schlimm. Bloß hatte er sich für mehrere Turniere bei der World Series of Poker 2013 staken lassen und trotz Gewinnen im Vorfeld das Geld einfach so bei Cash Games und mit anderen Turnieren durchgebracht.

Zum Main Event hatte er dann nur noch 500 Dollar und damit nicht einmal genug um das größte Pokerturnier der Welt zu spielen. Für das er ja eigentlich von einigen anderen Spielern Geld bekommen hatte. Also suchte er nach einem weiteren Staker, der ihm die 10.000 $ für das Main Event bezahlte. Mit seinen bisherigen Stakern beendete er sozusagen einseitig den Vertrag und eigentlich haben sie damit Pech gehabt und müssten in die Röhre schauen.

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Erfolg beim Main Event führt zu weiteren Problemen

Doch jetzt war die Geschichte damit nicht beendet. Denn nicht nur das sich die bisherigen Spieler beschwerten, denn Vladimir Geshkenbein wollte ihnen eventuell die bezahlten Buy-Ins zurück erstatten – mit normaler Arbeit – wie er selbst sagte. Aber das Geld vom WSOP Main Event welches er eventuell gewinnen würde, ginge dann zum Teil an ihn und ein seinen neuen Staker.

Keine schöne Sache, vor allem wenn man dann am Ende auf den 62ten kommt und über 100.000 $ mit nach Hause nimmt. Verständlich, dass sich da die bisherigen Staker zu Wort melden und mehr als unzufrieden sind. Um dieses Problem zu lösen wollte Geshkenbein nun wie er selbst sagt 90 % seines Gewinns (also der Teil den er von seinem Staker bekommt) an die ersten Staker verteilen. Dies wären noch etwas weniger als diese bezahlt haben, aber wenigstens kein Totalverlust.

Betrugsgerüchte werden immer lauter

Doch anstatt sich damit zufrieden zu geben, beschweren sich einige lauthals. Und auch die Poker Community hat es ziemlich auf den Poker Profi abgesehen. Einige stellen sogar die Vermutung auf, dass die ganze Sache ein ab gekapertes Spiel ist. Denn niemand weiß wer der ominöse Freund ist, der Geshkenbein die Teilnahme am Main Event ermöglicht hat. Und dementsprechend weiß auch niemand ob mit von Vladimir Geshkenbein veröffentlichten Zahlen stimmen.

Nicht umsonst heißt es wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Und in diesem Fall werden auch die Beschuldigungen immer schlimmer. Denn für einige online Poker Spieler scheint es klar, dass Geshkenbein nicht nur spät, sondern viel zu spät mit seiner Pleite öffentlich gegangen ist. Und das er zu dieser Zeit eigentlich bereits einen sehr guten Start in das Main Event der WSOP hingelegt haben könnte. Das also die gesamte Geschichte nur erfunden ist um einen größeren Anteil an seinem Preisgeld behalten zu dürfen.